Blower-Door Messung

Es soll im Winter warm und im Sommer angenehm kühl sein. Aber kleine, undichte Stellen ziehen die Wärme förmlich aus den Räumen heraus und sorgen so für jede Menge unnötiger Heizkosten.

Hohlräume, die gerade bei Altbauten im Laufe der Jahre entstehen, fehlende luftdichte Schichten in der Dämmung oder schlichtweg Planungsfehler können der Grund dafür sein, dass Häuser nicht mehr dicht sind.

Mit der Blower-Door-Messung steht ein standardisiertes Mittel zur Verfügung, um die Luftdichtheit eines Gebäudes zu erfassen. Es wird dabei ermittelt, wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einer bestimmten Druckdifferenz zur Außenluft pro Stunde ausgetauscht wird. Um diesen Differenzdruck aufzubauen, wird in eine offene Außentür ein Rahmen eingesetzt, der mit einer Folie bespannt ist.

 

In einer Öffnung der Folie befindet sich ein Ventilator. Die Drehzahl des Ventilators wird so geregelt, dass sich ein definierter Druck zwischen Außen- und Innenraum einstellt. Um diesen Druck aufrechtzuerhalten muss der Ventilator, wie man sich leicht vorstellen kann, einen so hohen Volumenstrom fördern, wie durch Leckstellen des Gebäudes entweicht. Um zu einer aussagekräftigen Kenngröße (n50) der Luftdichtheit zu kommen, wird der gemessene Volumenstrom durch das Volumen des Gebäudes geteilt.

 

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